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Lerntherapie bei Legasthenie

Zu Beginn einer Lerntherapieplanerstellung bei Lese- und Rechtschreibschwäche oder Legasthenie, steht die Diagnostik z.B. mit:

AFS-Computertest (Aufmerksamkeit, Funktion visuell und auditiv, Symptom)  
DRT (Deutscher Rechtschreibtest)
KFT (Kognitiver Fähigkeitstest)
BUEGA  (Basisdiagnostik umschriebener Entwicklungsstörungen im Grundschulalter)
Arbeitsproben

Liegen bereits Gutachten von anderer Stelle vor, die nicht älter als 12 Monate sind, sollten diese mitgebracht werden. Hierdurch entstehen keine unnötige Doppeltestungen, die zudem die Ergebnisse verfälschen würden.

Die anschliessende Lerntherapie wird nach den Testungen individuell aufgebaut.

 

Zum Einsatz kommen u.a.:

der Kieler Lese- und Rechtschreibaufbau, das Programm nach Reuter-Liehr, das Marburger Rechtschreibtraining. Zusätzlich wird je nach Defiziten bzw. Schwächen die visuelle oder auditive Wahrnehmung gefördert.

 

Auch die "AFS-Methode" kommt zu Einsatz, hierbei wird an

A = der Aufmerksamkeit,

F = den Funktionen

und  S = den Symptomen gearbeitet.

 

Eine effektive und zielorientierte lerntherapeutische Förderung und Begletung bei Legasthenie oder Lese- und Rechtschreibschwäche beträgt zumeist zwischen 9 und 18 Monaten. Je nach Bedarf findet die Therapie ein bis zweimal pro Woche statt.